Custom GPTs migrieren

Grafik zum Abschalttermin 11.12. mit drei Wegen, Custom GPTs zu migrieren: migrieren, als Skill neu bauen, gehen lassen

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Am 11. Dezember schaltet OpenAI die Custom GPTs ab. Wer seine Custom GPTs migrieren will, hat damit eine Frist: Was bis dahin nicht umgezogen ist, ist weg.

In vielen GPTs steckt einiges an Arbeit. Anweisungen, die über Monate geschärft wurden. Formulierungen, die endlich passen. Und das wird einfach abgeschaltet?

Ganz so schlimm ist es nicht, zumindest wenn man rechtzeitig reagiert. Es gibt eine automatische Migrieren-Funktion, daneben aber auch andere Lösungen, die oft besser passen.

Custom GPTs migrieren: nicht jeder verdient den Umzug

Die Frist ist auch ein guter Anlass zur Inventur. Nicht alles, was einen Migrieren-Button hat, verdient unbedingt den Umzug.

Drei Fragen vor der GPT-Migration

Nutze ich den GPT noch? Was seit Monaten nicht genutzt wurde, braucht es auch in Zukunft nicht.

Hängt an dem GPT etwas, das beim automatischen Migrieren nicht mitkommt? Custom Actions und Freigaben werden nicht mitgezogen.

Brauche ich die Funktion nur in ChatGPT? Oder soll das Werkzeug unabhängig von ChatGPT funktionieren? Ein Skill lässt sich auch in anderen Tools wie Claude nutzen und ist deshalb oft der bessere Weg.

Was das automatische Migrieren aus einem Custom GPT macht

Beim automatischen Migrieren wird der GPT in ein Plugin umgewandelt. Ein Format, das so wieder nur in ChatGPT nutzbar ist und das für viele GPTs überdimensioniert ausfällt.

Am Ende stehen drei Stapel: migrieren, als Skill neu bauen, gehen lassen. Welches Format welchen Zweck trägt, ist eine eigene Entscheidung.

Skills in ChatGPT: der Umzug als Gelegenheit zum Aufräumen

Der Aufwand für einen Skill ist kleiner, als man vermutet. Ein Skill entsteht im Gespräch mit ChatGPT, und die bisherigen Anweisungen aus dem GPT lassen sich dafür weiterverwenden.

Wer seine GPTs ohnehin anfassen muss, kann dabei aufräumen: veraltete Anweisungen streichen, einzelne GPTs zu einem Skill umbauen und nebenbei feststellen, wie leistungsfähig und wie schnell eingerichtet Skills sind.

Bleibt die Frage, mit der jede Inventur anfängt: Wie viele GPTs stehen auf der Liste? Und wie viele davon sind noch in Gebrauch?

Hier geht es zum Beitrag auf LinkedIn: Am 11. Dezember schaltet OpenAI deine Custom GPTs ab.