Vor Vibe Coding habe ich lange zurückgeschreckt. Inzwischen liegen immer mehr nützliche Python-Tools auf meinem Rechner, alle via Vibe Coding von Claude erstellt.

Das erste ist in einem normalen Chat entstanden, weil Claude mir selbst vorgeschlagen hat, ein eigenständiges Tool für meine Aufgabe zu bauen. Weitere habe ich in Claude Cowork und Claude Code erstellt.

Es sind z.B. ein Zertifikat-Generator für meine Schulungen, ein Foto-Sortierer mit visueller Erkennung und ein WordPress-Beitrag-Generator. Die Tools laufen lokal auf meinem Rechner und ersparen mir viel Zeitaufwand. Alle sind von Claude erstellt und in normaler Sprache entstanden, ohne dass ich jemals Python gelernt habe.

Das ist Vibe Coding

Du beschreibst, was du brauchst. Die KI baut den Code. Du prüfst nur, ob das Ergebnis stimmt.

Was ich beim Bauen der Tools gelernt habe: Beim Vibe Coding liegt der Unterschied zwischen den drei Claude-Umgebungen nicht im Können der KI, sondern vielmehr in der Handarbeit, die du leisten musst, bis aus der Idee ein lauffähiges Tool wird.

Im Carousel zeige ich dir:

💡 Drei konkrete Tool-Beispiele aus meinem Alltag, jedes in einer anderen Umgebung gebaut

💡 Wann Chat reicht, wann Cowork sinnvoll ist und wann Claude Code seinen Vorteil ausspielt

Wenn du dich bisher nicht an Vibe Coding herangetraut hast:

Es ist nicht für IT-Profis reserviert.

Wer Claude im Chat einen Brief schreiben lassen kann, kann auch ein kleines Tool bauen lassen. Die Sprache ist dieselbe, nur das Ergebnis ist diesmal ein individuelles Tool, programmiert in Python.

Du brauchst kein Programmiervorwissen, kein Setup-Wochenende. Eine wiederkehrende Aufgabe aus deinem Alltag reicht für den ersten Versuch.

Wer ein Abo bei Claude hat, kann direkt loslegen.

Nächste Woche folgt die Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du Claude Code einrichtest und dein erstes eigenes Tool baust.

Hier geht es zum Beitrag auf LinkedIn: Vibe Coding mit Claude

Ist Claude besser als andere Sprachmodelle – oder einfach nur anders?

Anthropic trainiert Claude mit dem Verfahren der Constitutional AI: Das Modell leitet sein Verhalten aus einem veröffentlichten Wertegerüst ab. Um zu verdeutlichen, was das konkret bedeutet zunächst ein kurzer Blick auf den Branchenstandard:

Die meisten Modelle lernen über

RLHF (Reinforcement Learning from Human Feedback):

Menschen vergleichen zwei Antworten und markieren die bessere. Das Modell lernt dadurch, was Menschen bevorzugen, und Menschen bevorzugen oft Zustimmung.

Constitutional AI prüft auf anderer Grundlage. Die Antworten werden nicht von Menschen beurteilt, sondern an festgelegten Prinzipien gemessen. Kontrolliert von einer KI. Die Beurteilung des Ergebnisses erfolgt damit nicht über “Was gefällt?” sondern über “Was hält dem Prinzip stand?”.

❓Was heißt das für Sycophancy?

Sycophancy ist der Reflex, dem Nutzer nach dem Mund zu reden: schmeicheln, zustimmen, Widerspruch meiden. RLHF begünstigt ihn strukturell, weil zustimmende Antworten oft bessere Bewertungen erhalten.

Constitutional AI eliminiert diesen Anreiz. Constitutional AI lässt Sycophancy deshalb nicht verschwinden. Anthropics eigene Experimente zeigen, dass das Verfahren allein die Schmeichel-Raten kaum bewegt. Es schafft aber die Grundlage, damit das Modell “ehrlicher” antwortet und das verändert spürbar.

❓Merkt man das als Nutzer?

Bei widersprüchlichen, ethisch heiklen, unbequemen Anfragen, wo ein zustimmungstrainiertes Modell Widersprüche glättet, benennt Claude eher den Einwand und antwortet sachlich.

❓Welche Modelle nutzen dieses Prinzip?

Als Methode gehört Constitutional AI Anthropic, also den Claude-Modellen. Das Prinzip dahinter, also KI-Feedback gegen festgelegte Kriterien, ist inzwischen weiter verbreitet: Immer mehr LLM Anbieter arbeiten mit RLAIF (Reinforcement Learning from AI Feedback).

Der Unterschied liegt in der Offenheit. Ein veröffentlichtes Wertegerüst als Trainingsgrundlage hat bislang kein anderer Anbieter, sie halten ihre Trainingsziele unter Verschluss. Anthropics “Constitution” ist ein öffentliches Dokument, das beschreibt, woran Claude sein Verhalten ausrichten soll, und das direkt ins Training einfließt. Sie nennt vier Eigenschaften in dieser Prioritätsreihenfolge:

Broadly safe (→ menschliche Aufsicht nicht untergraben),

broadly ethical (→ ehrlich sein, Schaden vermeiden)

Compliant with Anthropic’s guidelines (→ regelkonform)

Genuinely helpful (→ hilfbereit).

Hilfsbereitschaft steht damit an letzter Stelle. Bei Konflikten gewinnt Sicherheit vor Nutzen. Dazu kommen harte Grenzen, die unabhängig vom Kontext gelten, etwa kein Beitrag zu Biowaffen.

### Nachlesbar im Original:

https://lnkd.in/dAqMfbmw

Ist damit Claude wirklich besser? Ein Modell, das gegen Prinzipien optimiert, schmeichelt zumindest seltener und widerspricht häufiger. Ob das besser ist, entscheidet sich an dem Tag, an dem man die ehrliche Antwort der angenehmen vorzieht.

Hier geht es zum Beitrag auf LinkedIn: Ist Claude ehrlicher als andere LLMs?

„Ich bin Beraterin. Antworte präzise und professionell.”

So ähnlich sehen viele Einträge in den „Individuellen Hinweisen” oder „Custom Instructions” in ChatGPT & Co aus. Und so erklärt sich, warum viele späteren Outputs trotz Personalisierungsversuchen generisch bleiben.

Adjektive sind selten als Anweisung geeignet. “Professionell” ist keine Regel, die ein LLM in Output übersetzen kann. Es ist eine generische Formulierung mit einem Interpretationsspielraum, die zudem genau so bei tausend anderen Usern im Profil stehen.

Der Systemprompt

Ein Systemprompt ist in seiner Funktion kein Steckbrief, sondern ein Briefing und ein Briefing besteht aus operationalisierbaren Angaben, nicht aus Eigenschaftswörtern.

Grundeinstellungen für ChatGPT, Gemini und Claude

Was die Grundeinstellungen in ChatGPT, Claude oder Gemini gleichermaßen stattdessen brauchen, lässt sich auf sechs Ebenen strukturieren.

Und es gibt einen Workflow, der die typische Schwierigkeit beim Selbstaufschreiben umgeht: die Befragung durch die KI, in Claude z.B. komfortabel über die AskUserQuestion-Funktion.

Im Carousel:

→ die sechs Ebenen eines wirkungsvollen Systemprompts

→ der Interview-Workflow inklusive Prompts zum Kopieren

→ Kriterien, die eine Regel als Anweisung tauglich machen

→ und wo das Ergebnis einzusetzen ist: Custom Instructions, Projekte und Claude Cowork

Hier geht es zum Beitrag auf LinkedIn: Systemprompts und Custom Instructions

Prompten kann am Ende fast jeder. Denken bleibt die anspruchsvollere Aufgabe – auch mit KI.

Prompten allein macht dich noch nicht kompetent im Umgang mit KI. Trotzdem scheint hier auf LinkedIn aber auch in vielen Unternehmen: Wer prompten kann, gilt als kompetent, wer viele KI-Tools integriert, als fortgeschritten. KI-Kompetenz wird fast ausschließlich technisch verstanden. Dieses Verständnis führt aber zu einem Problem, das sich u.a. in AI Slop zeigt.

Denn Bedienungskompetenz (das technische Wie) ist nicht identisch mit Urteilskompetenz: der Frage, ob und wie der Einsatz im konkreten Fall sinnvoll ist (das konzeptionelle Wie). Beides gehört zur KI-Kompetenz und oft entscheidet über die Qualität der Ergebnisse nicht der nächste perfekte Prompt,

Wer ein Tool effizient bedient, hat damit noch keine Aussage darüber getroffen, ob der Einsatz in der konkreten Situation angemessen oder überhaupt sinnvoll ist. In der Praxis fallen beide Fragen häufig zusammen, weil das Bedienen-Können mit dem Bedienen-Sollen verwechselt wird.

Ein Beispiel aus der Schreibarbeit verdeutlicht was ich ausdrücken möchte: Viele Texte entstehen (auch inhaltlich, nicht nur stilistisch) erst durch das Schreiben selbst. Die Formulierung präzisiert den Gedanken, die Suche nach dem richtigen Wort verändert das Argument. Wer diese Arbeit komplett an die KI auslagert, bekommt einen Text, aber keinen Erkenntnisgewinn. Die Auslagerung ist nicht per se falsch. Sie ist nur etwas anderes, als sie auf den ersten Blick zu sein scheint.

Was aktuell als AI Slop diskutiert wird, ist Symptom dieses verkürzten Kompetenzbegriffs. Texte ohne erkennbare Urheberschaft, ohne erkennbares Anliegen, technisch sauber generiert aber inhaltlich leer. Sie entstehen nicht, weil jemand nicht gut prompten konnte, sondern weil die vorgelagerte Frage – sollte dieser Text überhaupt geschrieben werden und wenn ja wie – nicht gestellt wurde.

Urteilskompetenz bedeutet, solche Fragen in den Kompetenzbegriff einzuschließen: sowohl die nach dem Ob als auch die nach dem Wie des Einsatzes. Sie ist keine Skepsis-Haltung und keine Ablehnung, sondern die Bedingung, unter der die Bedienungskompetenz überhaupt Wert erzeugt.

Wer nur KI nur bedient ohne die dafür notwendige Urteilskompetenz, beherrscht einen Hebel, ohne den Mechanismus zu verstehen.

Gemeint ist die Unterscheidung zweier Aufgabentypen: Beim Formatieren einer Tabelle oder Übersetzen eines Textes zählt allein das Ergebnis. Beim Schreiben, Denken oder Urteilen liegt der Wert dagegen im Tun selbst, denn was sich dabei formt, lässt sich aus dem fertigen Output nicht mehr ableiten. Wer hier blind generieren lässt, eliminiert genau diesen Wert und verwechselt Effizienzgewinn mit Erkenntnisgewinn.

Daraus folgt nicht, dass KI bei dieser zweiten Aufgabenart außen vor bleiben muss. Die Frage darf nur nicht beim Ob enden: Auch das Wie des Einsatzes ist wichtig und verlangt mehr als das Übernehmen vorgefertigter Prompts.

Hier geht es zum Beitrag auf LinkedIn: GPT-5.5 und Halluzinationen

Ich hatte mal eine Vorgesetzte, die für jede meiner Einschätzungen eine Quelle gefordert hat. Ich konnte sie selten liefern, nicht weil mir das Wissen fehlte, sondern weil es sich nicht auf eine konkrete Quelle zurückführen ließ. Es hat sich über Jahre Berufserfahrung aufgebaut, aus Beobachtungen, Gesprächen und Kontexten.

Was bei Nutzung generativer KI Voraussetzung ist, kann bei menschlichem Wissen ein Hindernis sein: Der Quellennachweis. Was meine Vorgesetzte wollte, ist genau die Art von Wissen, das durch KI abrufbar ist. Aus Erfahrung aufgebautes Wissen dagegen lässt sich nicht prompten und oft nicht auf eine konkrete Quelle zurückführen.

Diese Unterscheidung steht im Zentrum einer These, die viel diskutiert wird:

Wissen wird durch KI obsolet.

Sie hat einen wahren Kern aber auch einen entscheidenden Denkfehler. Der wahre Kern:

Faktenwissen ist durch KI-Sprachmodelle weitgehend abrufbar.

LLMs leisten noch weit mehr als Faktenabruf. Durch Mustererkennung über riesige Textmengen erschließen sie nicht-offensichtliche Verbindungen zwischen Konzepten domänenübergreifend und in einem Umfang, der einem einzelnen menschlichen Experten schwerlich zugänglich ist.

Was LLMs dabei nicht leisten: die Unterscheidung zwischen einer plausiblen und einer wahren Synthese. Echte Wissensgenerierung erfordert empirische Überprüfung: Hypothesenbildung, Falsifizierung, experimentelle Validierung. Ein LLM kann den Weg dorthin beschreiben, aber nicht begehen.

Die entscheidende Unterscheidung liegt also nicht darin, ob Wissen obsolet wird, sondern welches Wissen.

Hier kommt der Fehlschluss: KI-Outputs beurteilen zu können setzt eigenes Wissen voraus. Einen falsch zitierten Standardfakt erkenne ich noch. Eine plausibel klingende Fehlverknüpfung über drei Domänen hinweg erfordert deutlich mehr eigenes Fundament, um sie einzuordnen. Die Fähigkeit zu nicht-offensichtlicher Synthese macht das Bewertungsproblem nicht kleiner, sondern größer.

Die Kompetenz, KI-generiertes Wissen zu bewerten, setzt daher genau das voraus, was KI angeblich ersetzt. Kein Basiswissen bedeutet kein Urteilsvermögen. Und kein Urteilsvermögen bedeutet unkritische Abhängigkeit.

Das ist kein Plädoyer für Wissen um seiner selbst willen. Es ist ein Argument gegen eine Vereinfachung, die zu einem konkreten Risiko wird.

Was sich verändert, ist die Architektur des Wissens, das Macht verleiht.

Faktenwissen war nie das Entscheidende. Was bleibt und an Bedeutung gewinnt, ist das, was sich nicht abrufen lässt. Der Philosoph Michael Polanyi hat dafür den Begriff des tacit knowledge geprägt: Wissen, das wir haben, ohne es vollständig explizieren zu können – das Gespür, das Urteil, das durch Praxis und Auseinandersetzung entsteht. Dieses Wissen lässt sich nicht prompten.

Wissen ist weiterhin Macht. Nicht als Faktenspeicher, sondern als Urteilskompetenz. Wer das versteht, nutzt KI anders: nicht als Wissensersatz, sondern als Werkzeug, das Urteilskompetenz voraussetzt – und ohne sie zum Risiko wird.

Hier geht es zum Beitrag auf LinkedIn: Wir Wissen durch KI obsolet?

Bias aus generativer KI eliminieren zu wollen, ist ein Irrweg.

Nicht weil Bias akzeptabel wäre. Sondern weil jede Korrektur das Problem verschiebt, nicht löst. Weniger westlicher Bias bedeutet nicht mehr universelle Ethik. Es bedeutet: andere Werte, andere Probleme. Neutrale KI ist technisch, philosophisch und praktisch nicht realisierbar.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:

Wie wird KI neutral?

Denn Neutralität ist keine Systemeigenschaft, sondern eine Designentscheidung, die immer zugunsten bestimmter Perspektiven ausfällt.

Mein aktueller Fachartikel für den Springer Fachverlag untersucht diese Zusammenhänge und gibt konkrete Handlungsempfehlungen: Wirksamer Umgang mit Bias erfordert Transparenz, kontextbezogene Evaluationsstrategien und KI-Governance.

Hier geht es zum Artikel: https://shorturl.at/0LQp7

Hier geht es zum Beitrag auf LinkedIn: Bias in KI: Die Illusion der neutralen KI

Dein persönlicher KI Mitarbeiter ganz einfach eingerichtet:

Claude Cowork ist ein Desktop-Agent, der direkt auf deinem Rechner arbeitet: in deinen lokalen Ordnern und Dateien.

Statt dir nur Textantworten und Artefakte im Browser zu geben, kann Claude in Cowork:

→ mehrstufige Aufgaben selbst planen und ausführen

→ Dateien lesen, bearbeiten, erstellen, umbenennen, verschieben

→ deine Apps steuern

Richtig konfiguriert nimmt es richtig viel Arbeit ab, wie ein echter (sehr zuverlässiger) Mitarbeiter. Ich zeige

Schritt-für-Schritt wie du Claude Cowork einrichtest

und nutzt, ohne Vorwissen.

Auch hier gilt: Es ist wichtig, das System zu verstehen, um es so zu nutzen, dass es einen Mehrwert bringt. Das ist die Lücke, die viele Erklärungen zu Cowork lassen: Sie zeigen die Oberfläche, nicht die Logik dahinter.

Das Carousel ist eine

Schritt-für-Schritt-Einrichtung für Einsteiger

als funktionsfähige Konfiguration. Inklusive

✓ Prompt, mit dem Claude die wichtigen globalen Anweisungen selbst erarbeitet

✓ konkretes Anwendungsbeispiel zum direkten Ausprobieren.

Wer sich bisher nicht an Claude Cowork rangetraut hat: Das hier ist der fehlende Schubser.

Und wer es noch detaillierter möchte bekommt in meiner aktuellen Newsletter-Ausgabe eine Langversion der Anleitung mit noch mehr Infos und Details: https://shorturl.at/qzAUX

Hier geht es zum Beitrag auf LinkedIn: Anleitung Claude Cowork

So solltest du KI NICHT nutzen…

Manchmal ist Nicht-Nutzen die bessere Entscheidung. Das klingt vielleicht seltsam aus dem Mund einer KI-Trainerin. Aber auch das gehört zu KI-Kompetenz: Erkennen, wann KI Einsatz überhaupt sinnvoll ist und wann nicht. Denn KI-Kompetenz ist viel mehr als nur Prompting-Kompetenz.

Der Reflex ist inzwischen bei vielen schon automatisch:

Bei jeder Aufgabe die auftaucht wird als erstes die KI befragt.

Möglichst nicht nachdenken, denn das verbraucht unnötige Kalorien, die KI kann das sicher schnell, bequem und effizient ;).

Das Problem dabei ist aber, dass oft eine entscheidende Frage übergangen wird: Nicht „Wie prompt ich das richtig?” Sondern „Ist KI das richtige Werkzeug für diese Aufgabe? Kann ich das Ergebnis fachlich beurteilen und übernehme ich dafür die Verantwortung?“

Wenn ja: Nutze KI. Zum Beispiel für wiederkehrende Aufgaben, erste Entwürfe, komplexe Themen als Einstieg, als Sparringspartner.

Wenn nein: Für alles, wofür Fachkompetenz, Verantwortung oder eigenständiges Denken Voraussetzung sind, gilt: erst die Grundlage (und selbst nachdenken), dann die KI. Und wenn andere Menschen von der Entscheidung betroffen sind: KI kennt den Menschen dahinter nicht. Man kann auch mal eine Aufgabe ohne KI bearbeiten.

Im Carousel findest du einige

Anregungen zur Entscheidung über deinen KI Einsatz:

wann JA, wann NEIN. Es zeigt, wann KI sinnvoll eingesetzt werden kann und wann nicht.

Hier geht es zum Beitrag auf LinkedIn: KI nutzen? So nicht!

Erkennst du KI-Texte?

Es gibt unzählige Listen an “Erkennungsmerkmalen” und jeder, der bestimmte Wörter nutzt gerät unter Generalverdacht. Und dann gibt es noch Software, die erkennen soll, ob ein Text mit KI erstellt wurde.

Wie gut sind KI-Detektoren?

Jede fünfte Entscheidung ist falsch

KI-Detektionstools funktionieren nicht zuverlässig genug, um als Urteilsgrundlage zu dienen! Das ist kein Meinungsurteil, sondern ein belegter Befund. Trotzdem entsteht damit gerade ein florierendes Geschäftsmodell.

Kein getestetes Tool kam in unabhängigen Studien über 80 % Genauigkeit. Das klingt vertretbar, bis man bedenkt, was das im Umkehrschluss bedeutet: Jede fünfte Entscheidung ist falsch! Bei Systemen, die eingesetzt werden, um Texte – und damit die Leistung eines Menschen – zu bewerten, ist das keine tolerierbare Fehlerquote! Das Prinzip der Unschuldsvermutung ist hier klar außer Kraft gesetzt, denn 80% ist kein Beweis.

So funktionieren KI Detektoren

Das Messprinzip dahinter: Die Tools messen, wie vorhersehbar Wortfolgen sind. Wer fachlich präzise schreibt, wer bestimmten Textkonventionen folgt, produziert statistisch “verdächtige” Texte. Und das nicht weil er KI nutzt, sondern weil sein Schreibstil bestimmten Mustern entspricht, die der Algorithmus mit Maschinenoutput assoziiert. Das Tool kann Kompetenz nicht sicher von Automatisierung unterscheiden.

Warum wird das trotzdem eingesetzt?

Was mich an dieser Debatte beschäftigt, ist weniger die technische Schwäche der Tools, denn die ist schließlich bekannt. Es ist die (fehlende) Logik, mit der sie trotzdem eingesetzt werden.

🤔Und die fehlende Erkenntnis, dass das Nutzen von KI Tools nicht zwingend eine schlechte (inhaltliche) Qualität der Texte bedeutet.

Ich sehe nach wie vor eine große Bereitschaft, dem algorithmischen Ergebnis mehr zu vertrauen als dem eigenen Urteil. KI-Detektionstools bedienen genau diesen Reflex. Sie verwandeln Misstrauen in eine Prozentzahl und nennen das Analyse.

Die Lösung? Gibt es natürlich auch als Tool

Gleichzeitig wächst die Gegenbewegung: Tools, die Texte gezielt so umformulieren, dass sie “menschlicher” wirken. Die Detektionsindustrie erzeugt damit genau das Verhalten, gegen das sie angeblich vorgeht. Ein klassischer Rüstungswettlauf – nur dass hier nicht nur Technologie gegen Technologie antritt, sondern Menschen zwischen den Fronten stehen.

Ein Wahrscheinlichkeitswert ist keine Entscheidung und wer ihn als eine behandelt, delegiert Urteilsvermögen an ein System, das nicht beurteilen kann, was es vorgibt zu messen.

Hier geht es zum Beitrag auf LinkedIn: KI Schreibstil erkennen

Ich muss (!) meine Begeisterung für Claude Skills mit euch teilen. 😉

Wer mich kennt, weiß, dass ich niemand bin, der jedem Feature hinterher rennt.

Custom GPTs habe ich, Projektanweisungen auch. Stilreferenzen sowieso. Das hat auch wunderbar funktioniert.

Claude Skills befördert das alles für mich auf ein ganz anderes Niveau. Claude wird zu meinem persönlichen Assistenten und ich brauche keinen Agenten dafür.

💡Ein Skill ist eine Datei, die Claude anweist, eine konkrete Aufgabe selbständig zu erledigen. Nicht nur unterstützen, sondern erledigen. Mit jedem Skill, den du ihm gibst, kann Claude mehr. Er wird zu deinem persönlichen Assistenten, der dein Corporate Design kennt und deine Workflows umsetzt, ohne dass du jedes Mal erklären musst, was du brauchst und wie du es umgesetzt haben möchtest.

Ich sage “Erstelle ein Powepoint aus den Informationen von Notion Seite XY” und bekomme ein fertiges PPTX in meinem CI, bei dem jeder Abstand und jede Schriftgröße stimmt. Ich sage “Mach daraus ein Carousel” und bekomme ein PDF in einem anderen von mir festgelegten Design für meine LinkedIn Carousels.

Mit jedem neuen Skill wächst das Repertoire. Claude erstellt mir Rechnungen, Angebote, Schulungsunterlagen, Schulungs-Zertifikate, Präsentationen, u.v.m.. Alles nach den jeweils für diese Anwendung festgelegten Vorgaben.

Wenn du das auch umsetzen möchtest, dich aber alleine nicht rantraust: Am 23. April mache ich einen Kompakt-Workshop. Ich zeige live, wie man einen Skill erstellt und du kannst direkt mitmachen: Wir erstellen gemeinsam einen Skill, der PowerPoint-Präsentationen in deinem individuellen Design generiert. Du gehst mit einem funktionierenden, installierten Skill aus dem Workshop.

📅Hier geht´s zur Anmeldung:

https://lnkd.in/d3Vw4i6b

Keine Vorkenntnisse nötig. Alles passiert im Chat. Du benötigst nur Claude, möglichst in einer Bezahlvariante, weil das Nutzungslimit bei Free-Accounts möglicherweise nicht ausreicht, um einen kompletten Skill ohne Unterbrechung zu erstellen.

Hier geht es zum Beitrag auf LinkedIn: Claude Skills